www.peterhermann.net | www.24frames.org
     

English

     

Startseite

Fateless (HU/D/GB 2005)                                  

Kontakt

   
       
 
       

Die ungarisch-deutsch-britische Koproduktion Fateless ist das Regie-Debüt des renommierten Kameramanns Lájos Koltai und erzählt vom Schicksal der jüdischen Bevölkerung Budapests unter der Nazi-Herrschaft. Die literarische Vorlage „Roman eines Schicksallosen“ stammt aus der Feder des ungarischen Nobelpreisträgers Imre Kertész, der auch das Drehbuch zu Fateless schrieb. Der Film gilt mit einem Gesamtbudget von rund zehn Millionen Euro als teuerster ungarischer Film aller Zeiten. Die Filmmusik hat Ennio Morricone komponiert.

Fateless wurde im Rahmen des internationalen Wettbewerbs der 55. Internationalen Filmfestspiele Berlin 2005 uraufgeführt.

Pina
Womb
Die Gräfin
Women Without Men
Nichts als Gespenster
Trip to Asia
La Fine del Mare
Paradise Now
Fateless
Jena Paradies
Heimkehr
Silent Waters
Weg!

                            
Romanvorlage & Drehbuch Imre Kertész  
Regie Lájos Koltai  
Kamera Gyula Pados  
Ton Simon Kaye  
Art Director (D) Natalja Meier  
Kostümrecherche (D) Almut Stier  
Produktionsleitung (D) Michael Beier  
  Peter Hermann  
  Tom Sternitzke  
Regieassistenz Zoltán Bonta  
Aufnahmeleitung (D) Hildegard Westbeld  
Schnitt Hajnal Sellö  
Musik Ennio Morricone  
Produzenten Andras Hamori, Péter Barbalics  
  Jonathan Olsberg  
  Ildikó Kemeny  
     
Hauptdarsteller Marcell Nagy  
     
Produktionsfirmen Magic Media/H2O Productions, Budapest  
  EuroArts Medien AG, Berlin  
  Renegade Films, London  
  MDR, Leipzig  
  Hungarian Television, Budapest  
     
Drehort Thüringen, Ungarn  
Drehzeitraum (Deutschland) Juni 2004  
Format 35 mm / 1:2,35 / 134 Min.  
     
Kurzinhalt    
     

Budapest 1944. Die jüdische Bevölkerung hofft auf ein baldiges Ende von Verfolgung und Krieg. Der 14-jährige György Köves erlebt den Abschied seines Vaters ins „Arbeitslager“, die Brandmarkung seiner Person und seiner Freunde durch den Judenstern und die quälende Frage nach dem Warum. Er erlebt die Konzentrationslager Auschwitz, Buchenwald und Zeitz. György beobachtet und erlebt Leid, Demütigung, Solidarität, Angst und Gleichgültigkeit und „...dort bei den Schornsteinen gab es in den Pausen zwischen den Qualen etwas, das dem Glück ähnlich war.“ Der Junge überlebt. Die Lager werden befreit, der Krieg geht zu Ende. György kehrt zurück nach Budapest. Versteht man ihn? Vertraute Türen werden von Fremden geöffnet und schnell geschlossen. Kann er erzählen? Hört man ihm zu? Er kommt als Überlebender und als Fremder in seine Heimatstadt Budapest zurück.

 
     
Weiterführende Links www.fateless-derfilm.de  
  Stab- und Darstellerliste (IMDB)  
  weitere Links (filmz.de)